Acryl Fingernägel und der Umgang

Acrylnägel und Gesundheit – auf was achten?

Acryl ist nicht schädlich, obwohl dieses Gerücht immer wieder auftaucht. Wie bei anderen Materialien können auch hier zwar Allergien auftreten, dann sollte die Modellage umgehend entfernt werden und gegebenenfalls ein Test beim Hautarzt durchgeführt werden. Eventuell kann dann Gel die bessere Lösung sein.

Wichtig sind natürlich hochwertige Produkte und hygienisches Arbeiten. Auch muss die Modellage richtig durchgeführt werden, um die Stabilität und Haltbarkeit zu gewährleisten und eine Beschädigung der Naturnägel zu vermeiden.

Das Liquid hat oft einen starken Geruch, was mancher als unangenehm empfinden kann. Regelmäßiges Lüften kann helfen oder das Benutzen von geruchsärmeren Liquids, die es mittlerweile vielfach gibt.

Natürlich gilt wie für alle Kunstnägel, dass der Umgang mit ihnen gekonnt sein muss. Die Nägel niemals als Werkzeug benutzen und eine zu starke Hebelwirkung vermeiden. Die Nägel niemals schneiden oder abknipsen, das kann die Naturnägel beschädigen.

Auf was man achten sollte im Umgang mit Acryl

Wichtig ist vor allem das Material. Hier sollte man lieber auf Qualität setzen, wenn man gute Ergebnisse erzielen möchte. Auch deshalb sollten das Pulver und das Liquid von der gleichen Marke sein. Ebenso wichtig ist ein guter Pinsel. Geeignet sind die Größen 6, 8 oder 10 und er sollte aus Naturhaar bestehen. Die Form von Acrylpinseln ist eher rund und leicht spitz zulaufend. Ausserdem sollte er eine gewisse Härte / Spannung haben, das erleichtert das Andrücken des Materials auf dem Nagel. Da gute Acrylpinsel recht teuer sind, ist die Pflege unerlässlich. Überschüssiges Material sollte immer sofort abgestrichen werden und der Pinsel mit Liquid gereinigt werden. Man lagert ihn am Besten mit der Spitze nach unten hängend im Dunklen.

Für die perfekte Modellage ist das Mischungsverhältnis von Pulver zu Liquid entscheidend. Es darf weder zu nass noch zu trocken gearbeitet werden. Vor allem am Anfang ist es schwierig und erfordert viel Übung, was sich am Besten auf Tips testen und erlernen lässt. Acryl wird oft als die Königsdisziplin bezeichnet, weil es im Vergleich zu Gel schwieriger ist. Ratsam ist deshalb, eine gute Schulung zu besuchen, bei der man den richtigen Umgang mit dem Material gezeigt bekommt.

Da Acryl lufthärtend ist, hat auch die Umgebungstemperatur einen Einfluss darauf, wie schnell das Material härtet. Je flüssiger gearbeitet wird und je kälter die Umgebung ist, desto langsamer härtet das Material.

Die Menge Liquid, die man für eine Modellage benötigt, füllt man sich in einen kleinen dafür vorgesehenen Behälter. Bleibt davon ein Rest zurück, saugt man ihn mit einem Stück Küchenrolle auf und entsorgt dieses Tuch fachgerecht.

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